Der Mayener Kult- und Coverband »Kampfmaschine« besteht seit 40 Jahren. Nach wilden Anfangsjahren sowie aufregenden und aufreibenden Konzertreihen sind für ihre sieben Mitglieder die Zeiten inzwischen etwas ruhiger geworden. Fans sollten sich daher den Samstag, 6. August, vormerken. An diesem Tag spielt die Band ein letztes Mal während des legendären Sommerfestes auf dem Grubengelände »Am Layerhof«.

Von Axel Holz

Der WochenSpiegel besuchte die »Kampfmaschine« in ihren heiligen Hallen, den Kellerräumen eines ehemaligen Autohauses am Obertor. Dort wird jeden Donnerstag geprobt, auch dann, wenn einmal nicht alle Bandmitglieder erscheinen können. Die bis heute aktiven Gründungsmitglieder sind: Norbert Cremer (Gesang), Wolfgang Schwarz (Rhythmusgitarre) und Thomas Schäfer (Rhythmus- und Sologitarre). Zum heutigen Stamm gehören ferner: Peter Schwarz (Bassgitarre und Gesang), Walter Engels (Keyboard), Charly Groß (Schlagzeug) und Peter Schmitz (Gesang und Technik).

Die Anfangszeit der Band »Kampfmaschine« als Fußballteam.

Die Anfangszeit der Band »Kampfmaschine« als Fußballteam.

Die »Kampfmaschine« wird weiter in voller Stärke auf der Bühne erscheinen

Gespielt werden Kölsche Lieder von »BAP« und den »Höhnern« sowie Oldies von »Otis Redding«, den »Beatles« und den »Blue Brothers«, aber auch eigene Titel und natürlich auch das Erkennungslied der Band »Hey Maye«. Seit ein paar Jahren schon kümmern sich die Bandmitglieder um das Prinzenlied – oder, wie in der abgelaufenen Session, um das Prinzessinnenlied – der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft. Die Band kommt derzeit auf vier bis sechs Auftritte im Jahr.
Auflösungsgerüchte lassen die Bandmitglieder mittlerweile kalt. Die »Kampfmaschine« wird weiter in voller Stärke auf der Bühne erscheinen – wenn auch nicht mehr so oft wie früher.
Zum allerersten Auftritt im Jahr 1976 erschien ein zusammengewürfelter Haufen von Fußballspielern – genannt »Kampfmaschine«. Es war eine freie Formation von einem Dutzend junger Männern, die aus Spaß an der Freud unter Begleitung eines Gitarrenspielers im legendären »Sterngarten« auftrat. Anlass war der Fastnachtsball des Mayener Kreiskrankenhauses (heute Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein St. Elisabeth Mayen). Prinz war damals Hans Zimmer. Weitere Stationen der Band seien erwähnt: 1977 Panikball im Gasthaus »Zum Taubenberg« mit Gastwirt Karl Brust, dieser Ball zog aufgrund gestiegener Nachfrage in den »Maifelder Hof« und in das »Haus im Möhren« um, mehrmals auch in die Reithalle nach Ettringen und schließlich in die Mayener Lokhallen.

Die »Kampfmaschine« entspannt. Von links: Charly Groß, Norbert Cremer, Wolfgang Schwarz, Peter Schwarz, Walter Engels, Thomas Schäfer und Peter Schmitz.

Die »Kampfmaschine« entspannt. Von links: Charly Groß, Norbert Cremer, Wolfgang Schwarz, Peter Schwarz, Walter Engels, Thomas Schäfer und Peter Schmitz.

Auftritte 2016

Musikinstrumente und Technik wurden nach und nach beschafft, die Bandmitglieder-Fluktuation war anfangs hoch – das legte sich.
Mit großer Begeisterung, Enthusiasmus und manch verrückter Idee wuchsen die Bandmitglieder zusammen und steigerten die Anzahl ihrer Auftritte. Die jährlichen Sommerfeste an den Standorten Freizeitzentrum, Lapidea-Gelände und auf dem Grubenfeld entwickelten sich zu Treffpunkten von Rock- und Popfans aus der Region. Wie gesagt, am 6. August geht dieser Kraftakt der Band zu Ende. Die »Kampfmaschine« selbst wird unter gemäßigterem Dampf weitermachen.

Erinnerung an vergangene Auftritte. Foto: Axel Holz

Erinnerung an vergangene Auftritte. Foto: Axel Holz

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