…das sagte Mario Adorf, Weltstar mit Mayener Wurzeln im WochenSpiegel-Interview. Wie sehr er die Stadt, in der er seine Kinder- und Jugendjahre verlebte, schätzt, machen seine häufigen Besuche deutlich. Mehrmals im Jahr, wenn sein immer noch strammer Terminplan es zulässt, kehrt er in die Eifel zurück. 

Mario Adorf 2012 mit dem Buch »Ein Blick zurück auf 25 Jahre Burgfestspiele«. Foto: Seydel

Mario Adorf 2012 mit dem Buch »Ein Blick zurück auf 25 Jahre Burgfestspiele«. Foto: Seydel

Und auch die Mayener schätzen ihren weltberühmten »Sohn« und erweisen ihm alle Ehre. Sei es bespielweise beim Empfang zu seinem 80. Geburtstag 2010, als er groß in der damaligen Art Arena Lokhallen mit vielen Gäste, darunter auch Mitschüler und Weggefährten, gefeiert wurde. Zu seinem 85. Geburtstag am 8. September 2015 verweilte er leider nicht in Mayen. Seine Mayener Freunde dachten an seinem Ehrentag trotzdem an ihn und formulierten im WochenSpiegel ihre Wünsche für den großen Schauspieler. Wie zum Beispiel Peter Nüesch, Intendant Burgfestspiele Mayen: »Ich schätze Mario Adorf sehr. Mit seinen stahlblauen Augen strahlt er eine Wärme aus. Ich bin stolz darauf, dass er als ,Pate´ Teil der Burgfestspiele ist. Wir wünschen uns alle, dass er noch viele Jahre zu den Burgfestspielen kommt und ihnen etwas von seinem Glanz abgibt. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen, das er gesund bleibt und noch viel unternehmen kann. Als Geburtstagsgeschenk würde ich ihm sofort eine Rolle anbieten.« Oder sein guter Freund, Jupp Wagner (+) Geschäftsführer »Gourmet Wagner«, dessen Lokal er immer wieder gern aufsuchte: »Herr Adorf ist leidenschaftlicher ,Genießer‘ von guten Weinen und kreativen Speisen. In der meist 8-Gänge-Menüfolge muß immer ein kleines Stück Döppekoche mit dabei sein. O-Ton von Herr Adorf: ,Den bekomme ich ja sonst nie …‘ Ich wünsche ihm natürlich Gesundheit, dass er seinen Frohsinn und ,guten Geschmack‘ behält und noch viele, viele (nicht nur kulinarische) Begegnungen. Wir werden bei nächster Gelegenheit eine Doppel-Magnumflasche zum Geburtstag für ihn bereithalten. Seine besondere Verbundenheit zu Mayen selbst drückte Adorf wiederholt durch örtliche Engagements, zum Beispiel als Schirmherr der Burgfestspiele, aus.«

Mario Adorf bei seinem letzten Besuch in Mayen - ein Treffen mit den Verantwortlichen der VG Mayen war natürlich Ehrensache. Foto: Seydel

Mario Adorf bei seinem letzten Besuch in Mayen – ein Treffen mit den Verantwortlichen der VG Mayen war natürlich Ehrensache. Foto: Seydel

Ehrenbürgerschaft verliehen

Die Stadt Mayen verlieh ihm außerdem im Jahre 2001 die Ehrenbürgerschaft. Im Juni 2014 erfuhr die Wertschätzung Mario Adorfs in seiner Heimatstadt einen weiteren Höhepunkt. Jetzt gibt es ihm zu Ehren einen Weg, der über die Genovevaburg führt: den »Mario Adorf-Burgweg«. Mit großer Spannung erwarteten viele Schaulustige den bekennenden »Mayener Jung«. Der war bester Laune und meinte zu der neuerlichen Ehre: »Da konnte ich nicht Nein sagen!« Auch wenn es ihm ein wenig besser gefallen hätte, wenn man einen Platz, eine Allee oder einen Boulevard nach ihm benannt hätte«, kokettierte er.
Im selben Monat stand »Der letzte Mentsch« auf dem Programm im Mayener Corso-Kino. Und Adorf ist dabei. Begleitet wurde er zur »Mario Adorf Matinee« von seiner jungen Schauspieler-Kollegin Katharina Derr, die ihm in »Der letzte Mentsch« hilft, Papiere zu bekommen, die beweisen sollen, dass der Auschwitz-Überlebende Marcus (Mario Adorf) wirklich Jude ist.
Der »Pate der Burgfestspiele« nimmt seine »Rolle« sehr ernst und besucht regelmäßig die Vorstellungen seiner Kollegen. So zuletzt in der Festspiel-Saison 2015. Kurz nachdem er beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen den Preis für Schauspielkunst erhalten hatte, kam er auf Einladung der VG Mayen (Kreissparkasse Mayen, Stadt Mayen, MHT und WochenSpiegel) in die Eifelstadt und absolvierte ein strammes Besuchsprogramm. Er war angetan von dem Engagement der VG in »Sachen Kultur« und lobte dies ausdrücklich. Lob gab es auch für seine Schauspieler-Kollegen, die in der Aufführung von »Amadeus« mitwirkten. Neben Peter Nüesch habe ihn der junge Darsteller Tino Leo als »Mozart« überzeugt. Auch, wenn er 2015 nicht zu den Premieren kommen konnte, versprach er zukünftig sich gerade diese Termine frei zu halten. Die Mayener und alle Festspielbesucher dürfen sich auf die Premieren von »M. Butterfly« am 11. Juni und »Ewig Jung« am 25. Juni freuen – und dann wieder mit dem Paten und Mentor der Burgfestspiele Mayen, Mario Adorf!

Mario Adorf, der Mayener Jung aus Stein und Oberbürgermeister Wolfgang Treis.

Mario Adorf, der Mayener Jung aus Stein und Oberbürgermeister Wolfgang Treis.

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